Bewusste Auszeiten statt Jahresendspurt
Nach den Sommerferien: Bewusste Auszeiten statt Jahresendspurt
In vier Monaten ist Weihnachten schon vorbei
Noch fühlt sich das Jahresende weit weg an. Trotzdem beginnt nach den Sommerferien für viele genau die Phase, in der der Kalender wieder voller wird. Im Beruf ziehen Projekte an, private Termine nehmen zu und irgendwann steht schon wieder der Advent vor der Tür.
Das eigentliche Problem ist dabei oft nicht, dass wir zu wenig Zeit haben.
Das Problem ist, wie wir diese Zeit verteilen. Wir planen zuerst alles, was wichtig erscheint. Arbeit, Termine, Verpflichtungen und Verabredungen bekommen einen festen Platz im Kalender. Erholung soll dann irgendwo dazwischen stattfinden. Wenn noch Zeit ist.
Meistens ist keine.
Genau deshalb verschwinden Auszeiten oft als Erstes, sobald die Wochen voller werden. Die Yogastunde wird abgesagt, der freie Abend doch noch verplant und der Spaziergang auf später verschoben. Das funktioniert eine Weile. Irgendwann merken viele aber, dass sie schlechter abschalten, schneller gereizt sind oder sich selbst von schönen Terminen kaum noch erholen.
Erholung wird dann zur Reaktion auf Erschöpfung. Sinnvoller wäre es, sie vorher mitzudenken.
Das bedeutet nicht, dass du deinen Kalender leer halten musst. Es bedeutet auch nicht, dass jede Pause lang sein muss. Entscheidend ist, dass Erholung einen ähnlichen Stellenwert bekommt wie andere Termine. Eine Yogastunde, ein freier Abend, ein Spaziergang oder ein bewusst geplanter Nachmittag können bereits einen Unterschied machen, wenn sie nicht jedes Mal dem nächsten dringenden Punkt zum Opfer fallen.
Für mich ist deshalb eine Frage viel wichtiger als die Frage, wie viel noch in einen Kalender hineinpasst:
Wie voll darf mein Kalender werden, damit noch genug Platz für Erholung bleibt?
Gerade jetzt, nach den Sommerferien, ist ein guter Zeitpunkt, sich das einmal bewusst anzuschauen. Welche Zeiten möchtest du in den nächsten Monaten für dich freihalten? Welche Termine tun dir gut? Welche Dinge möchtest du nicht mehr jedes Mal verschieben, sobald etwas anderes wichtiger erscheint?
Dabei muss es übrigens nicht immer nur um klassische Entspannung gehen. Manchmal kann auch ein Workshop, ein Retreat oder eine bewusste Beschäftigung mit den eigenen Ressourcen eine echte Auszeit sein. Deshalb plane ich für Herbst und Winter neben meinen bestehenden Angeboten auch neue Inner Work Workshops, in denen es um persönliche Entwicklung, innere Klarheit und stärkende Ressourcen gehen wird.
Welche Themen dabei tatsächlich stattfinden, möchte ich nicht allein entscheiden. Über eine kurze Umfrage kannst du mitbestimmen, welche Workshops dich interessieren und welche Zeiten für dich gut passen. Wenn du möchtest, freue ich mich über deine Abstimmung: Zur Forms-Umfrage
Vielleicht schaust du deshalb heute einmal in deinen Kalender und fragst dich: Wo ist in den nächsten Wochen eigentlich ganz bewusst Zeit für mich eingeplant?